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ANWALTSKANZLEI

KARIN VOLKMER

Anwaltsgebühren

Vertragliche Beziehung

Gerichtliche  Tätigkeit

Die Beauftragung eines Anwaltes mit der Interessenvertretung des Mandanten ist in der Regel rechtlich als Dienstvertrag einzuordnen. Grundlagen der anwaltlichen Gebührenansprüche sind aktuell das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) in Verbindung mit dem Vergütungsverzeichnis (VV). Danach ergeben sich die Gebührenansprüche – beispielsweise im Zivilrecht – nach dem tatsächlichen oder gerichtlich / gesetzlich festgelegten Gegenstandswert einer Angelegenheit.

 

In Einzelfällen sind zur beidseitigen Festlegung und Absicherung der entstehenden Anwaltskosten auch Gebührenvereinbarungen nach § 4 RVG sinnvoll. Für das Entstehen der Anwalts- Gebührenansprüche und deren Höhe ist es unerheblich, ob der Mandant selbst ein Verfahren führen möchte oder von einer Forderung /Ansprüchen der gegnerischen Seite oder einem Gerichtsverfahren überzogen wird.

 

Im Aktivprozess sind vorab die bei Gericht entstehenden Gerichtskosten einzuzahlen, bevor ein gerichtlicher Antrag der Gegenseite zugestellt wird.

Nach § 9 des RVG kann der Anwalt vor Beginn der Mandatsbearbeitung von seinem Mandanten einen Vorschuß bis zur Höhe der voraussichtlich entstehenden Gebühren und Auslagen verlangen.

Nach Prüfung des von Ihnen unterbreiteten Sachverhaltes in rechtlicher Hinsicht werden Ihnen die gesetzlichen Möglichkeiten der Durchsetzung Ihrer Forderungen erläutert und ggf. alternative Vorgehensweisen vorgeschlagen.

 

Durch einen Rechtsstreit können nicht unerhebliche Kosten für Gericht, eventuell notwendige Sachverständige, Zeugen und die beteiligten Rechtsanwälte entstehen.

 

Ich kann Ihnen vorab eine Berechnung Ihrer vermutlichen Prozesskosten zukommen lassen, damit Sie Ihr Prozesskostenrisiko abschätzen können.

 

Der Verlauf eines Verfahrens ist aber – insbesondere bei Beweiserhebungen und Gutachten – immer unsicher und daher kann es sich nur um eine Schätzung handeln. Ausgehend von dem durch das Gericht festgesetzten Streitwert richtet sich das Anwaltshonorar nach bestimmten, gesetzlich festgelegten Gebührentatbeständen.

 

Vor Gericht entstehen in der Regel folgende Gebühren zzgl. Auslagen und gesetzlicher Mehrwertsteuer.

  • Erstberatung

    Die anwaltliche Beratungstätigkeit ist in § 34 RVG geregelt und erfolgt mittels einer schriftlichen Honorarvereinbarung, da der Gesetzgeber diese Kosten von der Gebührentabelle abgekoppelt und nicht mehr festgesetzt hat. Gleichwohl berechne ich bei Verbrauchern höchstens den bisherigen Vergütungsanspruch von maximal 190,00 € netto, unabhängig davon, wie hoch der Streitwert / Gegenstandwert der Fragestellung / des konkreten Problems ist. Bei mehrfacher Beratung, besonderer Schwierigkeit oder Ausarbeitung von mehr als durchschnittlichen Berechnungen entfällt die Begrenzung auf vorgenannte Höchstgebühr. Die für eine Beratung zu zahlende Gebühr wird auf die spätere Tätigkeit, wenn sich eine solche anschließt, ganz oder teilweise angerechnet.

  • Aussergerichtliche Tätigkeit

    Im Falle der Beauftragung mit einer außergerichtlichen Tätigkeit (Tätigkeit mit Außenwirkung z. B. Entwürfe, Anschreiben, Kündigungen, Aufforderungen o. ä) richtet sich die Höhe des Anwaltshonorars im Regelfall nach dem Gegenstandswert und beträgt bis zu 2 Gebühren für eine sehr umfangreiche Interessenwahrnehmung.

  • Geschäftsgebühr

    Diese entsteht für die Aufnahme des Sachverhaltes und die Sichtung der zum Nachweis dienenden Unterlagen sowie zur Vorbereitung und Abfassung eines Schreibens / einer Forderungsaufstellung zur Durchsetzung der begehrten und rechtlich begründeten Ansprüche des Mandanten.

  • Einigungsgebühr

    Eine Einigungsgebühr kann entstehen bei der Erledigung/ Beendigung eines Verfahrens/ eines Rechtsstreits z. B. durch einvernehmliche Regelung Vergleich der Parteien.

  • Verfahrensgebühr

    Eine Verfahrengebühr entsteht für das Betreiben des Verfahrens, Information, Vorbereiten und Einreichen des Antrages / der Klage, Erwiderungen,und Stellungnahmen, ist aber nicht abhängig vom Umfang der tatsächlichen Tätigkeit. Eine vorgerichtlich entstandene Geschäftsgebühr wird hier teilweise angerechnet.

  • Terminsgebühr

    Die Terminsgebühr entsteht u. a. für Verhandlungen vor Gericht oder auch Gespräche/ Verhandlungen mit der Gegenseite.

  • Einigungsgebühr

    Eine Einigungsgebühr kann entstehen bei der Erledigung/ Beendigung eines Verfahrens/ eines Rechtsstreits z. B. durch einvernehmliche Regelung Vergleich der Parteien.

  • Rechtsmittelverfahren

    Sofern sich nach Beendigung eines erstinstanzlichen Verfahrens ein Rechtsmittelverfahren – Berufung / Beschwerde – anschließt oder auftragsgemäß eingelegt wird,können ebenfalls die obigen Gebühren mit einem Zuschlag entstehen.

  • PKH/VKH

    Für den Fall beschränkter wirtschaftlicher Verhältnisse können Sie Prozesskostenhilfe bzw. Verfahrenskostenhilfe beantragen. Ihre Klage / Ihr Antrag kann dann von der vorherigen Bewilligung der PKH / VKH abhängig gemacht werden. Für den Fall, dass entgegen der Erwartung keine PKH/ VKH bewilligt werden sollte, entstehen hier die Anwaltsgebühren (Verfahrensgebühr) nur zur Hälfte, wenn das Verfahren  mangels Bewilligung nicht fortgesetzt wird.

    Dies betrifft auch ein Berufungs-, oder Beschwerdeverfahren in Familiensachen. Vordrucke mit Ausfüllhinweisen sind unter www.justiz.nrw.de abrufbar oder können auch über mich bezogen bzw. gemeinsam mit Ihnen ausgefüllt werden. Bei erfolgreicher Antragstellung wird Ihr Kostenrisiko erheblich verringert.

  • Versicherung

    Sofern Sie eine Rechtsschutzversicherung unterhalten, können Sie schon vorab über Ihren Vertreter eine Deckungsanfrage für eine außergerichtliche Tätigkeit oder – je nach Sachlage – ein (Prozeß- ) Verfahren veranlassen. Falls die Deckungszusage trotz Rechtsschutzfalles noch nicht eingeholt ist, erkläre ich mich zu einer entsprechenden Anfrage (ohne Kostenaufwand für Sie) bereit. Über eine allgemeine Rechtsschutzversicherung sind Beratungen durch einen Rechtsanwalt auch im familien-/ erbrechtlichen Bereich versichert und abgedeckt, wenn ein Rechtsschutzfall vorliegt.

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